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Körper: Geschlechtsorgane

Die Geschlechtsorgane (lat. Organa genitalia) oder Genitalien dienen bei Spezies mit mehreren bzw. unterschiedlichen Geschlechtern vornehmlich der unmittelbaren Fortpflanzung. Sie werden deshalb auch als primäre Geschlechtsmerkmale bezeichnet.

Funktional kann man zwischen den Sexualorganen – Organe, die zur Ausübung des Geschlechtsverkehrs dienen – und den Reproduktionsorganen unterscheiden. Es werden dementsprechend äussere von inneren Genitalorganen unterschieden. Bei männlichen Individuen kommt noch dazu, dass – als Drittfunktion – der Penis mit seiner Harnröhre Teil der ableitenden Harnwege ist.

Unterschieden wird ferner in (primäre, eigentliche) Geschlechtsdrüsen (das sind Hoden und Eierstöcke) sowie sog. (zusätzliche) akzessorische Geschlechtsdrüsen.

Weibliche Geschlechtsorgane der Säugetiere

Darstellung der weiblichen Geschlechtsorgane des Menschen
Darstellung der weiblichen Geschlechtsorgane des Menschen

Die weiblichen Geschlechtsorgane (Organa genitalia feminina) werden wie folgt eingeteilt:

Äussere Geschlechtsorgane

Vulva oder Scham mit den die Schamspalte bildenden grossen und den Scheidenvorhof umgebenden kleinen Schamlippen (6) und der Klitoris (5).

Innere Geschlechtsorgane

Akzessorische Geschlechtsdrüsen

Männliche Geschlechtsorgane der Säugetiere

Männliche Geschlechtsorgane des Menschen
Männliche Geschlechtsorgane des Menschen

Die folgende Einteilung der männlichen Geschlechtsorgane (Organa genitalia masculina) mag auf den ersten Blick erstaunen: Die Hoden liegen zwar aussen, zählen aber dennoch zu den inneren Geschlechtsorganen. Diese Einteilung ist darin begründet, dass die Hoden sich zunächst im Bauchraum entwickeln und erst zur Geburt bei den meisten Säugetieren in den Hodensack wandern (Hodenabstieg, Descensus testis).

Äussere Geschlechtsorgane

Innere Geschlechtsorgane

Akzessorische Geschlechtsdrüsen

Entwicklung der äusseren Geschlechtsorgane in der Embryonalphase

Geschlechtsentwicklung in der Embryonalphase
Geschlechtsentwicklung in der Embryonalphase


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