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Krankheiten: Bronchiektasen

Als Bronchiektasen bezeichnet man in der Medizin sackförmige oder zylindrische Ausweitungen der Atemgangswege (Bronchien). Dieser Zustand wird auch Bronchiektasie genannt.

Ätiologie

Es gibt eine angeborene und eine erworbene Form der Bronchiektasen.

Klinik

Leitsymptome sind Husten und grossvolumiger Auswurf („maulvolle Expektoration“ genannt), der süsslich-fade oder faulig riecht und sich im Glas typischerweise in drei Schichten absetzt: einer schaumigen Oberschicht, einer schleimigen Mittelschicht und einem zähen Bodensatz mit Eiter.

Komplikationen

Als Komplikationen sind Lungenentzündungen, Pilzansiedlungen in der Lunge und bakterielle Absiedlungen in anderen Organen bekannt. Auch Bluthusten (Hämoptyse) kann auftreten. Langfristig kann sich ein Cor pulmonale entwickeln.

Diagnose

Die Krankheit wird festgestellt durch die typische Klinik und ggf. durch eine Bronchoskopie oder bildgebende Verfahren (Röntgen, MRT).

Therapie

Als primäre Massnahmen kommen tägliche „Bronchialtoilette“ (Abhusten des Schleims in Knie-Ellenbogen-Lage), Inhalation von Solelösungen und ggf. Antibiotika in Frage. In geeigneten Fällen können Bronchiektasen auch chirurgisch entfernt werden.


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